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Die Geschichte

1948 baute die britische Besatzungsmacht die ersten und bis heute einzigen Tennisplätze im Kölner Ortsteil Marienburg. Ernst Buchholz sen., der vor dem Krieg schon einen Tennisclub in Rodenkirchen betrieb, wurde aufgrund seines auch damals schon guten Namens und seiner Erfahrung im Tennisplatzbau als Platzwart eingestellt.

Nachdem ihm die Briten 1954 die idyllisch gelegenen Plätze übergaben, entstand die "Tennisschule Grün-Weiss-Rot Ernst Buchholz sen.". In den folgenden Jahren wuchs der Club auf ca. 8.000 m² und 6 Plätze an.

Ernst Buchholz sen. veranstaltete in den 50er und 60er Jahren die ersten Balljungenturniere. Damit wurde damals schon ein wichtiger Schritt in Richtung Breitensport getan.

 

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Sein ältester Sohn jedoch machte den Namen Buchholz über Köln hinaus bekannt. Der "Lange Ernst" wie ihn seine Freunde und Fans liebevoll nannten, brachte es in seiner Karriere zu 18 deutschen Meistertiteln.
Bei seinen insgesamt drei Teilnahmen in Wimbledon gelang ihm 1952 der Sprung ins 1/8-Finale und 1951 erreichte er sogar an der Seite von Gottfried von Cramm das 1/4-Finale der Doppelkonkurrenz. Die zahlreichen Davis-Cup Einsätze an der Seite von Cramms' und die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes, der höchsten deutschen Sportauszeichnung, machen ihn zu einem der erfolgreichsten Tennisspieler seiner Zeit. 


                         

 

Am Ende seiner Karriere Machte Ernst Buchholz auch ausserhalb des Platzes als Hotelier eine gute Figur. Er gründete das heutige "Buchholz Downtown Hotel" (www.hotel-buchholz.de) in Köln Zentrum im Kunibertsviertel, welches heute noch im Familienbesitz betrieben wird.

Viele weitere Bilder und Informationen zu Ernst Buchholz gibt es auch auf Facebook:

https://www.facebook.com/ErnstBuchholz?ref=hl

Nach dem Tod seines Vaters 1983 und der Kündigung des Pachtvertrages der Marienburger Tennisanlage, werden die Traditionen des Weißen Sports seit 1991 auf der neu entstandenen Tennisanlagnlage in Zollstock fortgeführt.
Auf dem Oberer Komarweg 3 in Köln-Zollstock, an der Grenze zu Klettenberg, hat der 'Tennisclub Buchholz' auf über 6.500 m² und mit 6 Plätzen eine neue Heimat für weitere 50 Jahre gefunden.

 

Autogrammkarte Wimbledon 1951 von einem damaligen Balljungen